In unseren Körperzellen herrscht ein ständiger Verkehr von Zellbaustoffen, Signalmolekülen, Krankheitserregern und Stoffwechsel-Abbauprodukten. Hinter der Transportleistung stecken Zigtausende von molekularen Motoren.
Die winzigen Eiweißmaschinen verfrachten nicht nur zelluläres Stückgut von einem Ende der Zelle zum anderen. Ebenso machen sie Zellteilungen und auch Muskelbewegungen überhaupt erst möglich.
„Gemeinsam sind wir stark!“ – Das gilt auch für molekulare Motoren, denn Bewegung entsteht, wo viele von ihnen zusammenwirken. Das – so haben Forscher entdeckt – geht nicht immer gleichmäßig vonstatten, sondern ist mit großen großen Überraschungen verbunden.
Molekulare Motoren findet man in Bakterien und Amöben ebenso wie in Pflanzen, in Muskelfasern, in weißen Blutkörperchen oder in Nervenzellen – und sie sind Vorbild für von Wissenschaftlern konstruierte Nanomaschinen.