Furcht und Schrecken verbreiten und Portugals Macht mehren – unter diesem Motto steht auch die nächste Expedition, die König Emanuel I. in Richtung Indien schickt. Und dieses Mal ist auch Dom Vasco da Gama, Admiral der Meere, der Held Portugals wieder mit von der Partie.
Des Nichtstuns überdrüssig, übernimmt er 1502 das Kommando über eine riesige Kriegsflotte mit 21 Schiffen. Schon an der Ostküste Afrikas hinterlässt die Streitmacht einen Pfad der Verwüstung. Den verhandlungswilligen Küstenstädten bieten die Portugiesen Handelabkommen an, die restlichen werden gebrandschatzt oder geplündert.
Nicht viel besser ergeht es auch den Schiffen, denen die Europäer auf den Meeren begegnen. Der Terror, den Vasco da Gama und seine Männer verbreiten, eilt ihnen voran und lässt das Ansehen der Männer vom Tejo in Vorderasien immer mehr schwinden.
Kalikut kommt später ebenfalls nicht ungeschoren davon. Als Rache für das Massaker an den 70 Portugiesen während der Reise Cabrals lässt Vasco da Gama die Stadt beschießen. Cochin, den kleinen portugiesischen Stützpunkt in der Nähe von Kalikut baut er dagegen weiter aus. Darüberhinaus organisiert er einen portugiesischen Patroulliendienst entlang der indischen Küste, um den ganzen Handel in der Region unter portugiesische Kontrolle zu bekommen.