Es ist klein, steht nahe Namche Bazar in Nepal, liefert saubere Energie und versucht dazu beizutragen, eines der größten Probleme Nepals zu lösen: Die Abhängigkeit vom Holz als Energielieferanten. Das vielleicht am höchsten gelegene Wasserkraftwerk der Welt versorgt seit rund zehn Jahren mehrere Dörfer und gehört Öko Himal, der Gesellschaft für ökologische Zusammenarbeit Alpen-Himalaya.
Die österreichischen Forscher um Professor Kurt Luger von der Universität Salzburg versuchen so mithilfe von Erneuerbaren Energien, den weiteren Kahlschlag in den Bergwäldern der Region zumindest ansatzweise zu unterbinden.
Mit Solarkochern gegen Waldabholzung
Ebenfalls auf „grünen Strom“ setzt die Initiative Solar Power Nepal. Sie finanziert den Allgäuer Karl Kölle, der in Kathmandu, der Hauptstadt Nepals, heimisch geworden ist. Er hat dort eine Werkstatt aufgebaut, in der er Solarkocher herstellt.
Mindestens einmal im Jahr macht er sich auf den Weg in die abgelegenen Himalaya-Regionen, um sein selbst kreiertes, umweltfreundliches Produkt zum Zubereiten von Speisen an den „Mann“ zu bringen. Im Rahmen eines so genannten Solartrekkings verteilt er seine Kocher kostenlos an Schulen, Kinderhorte oder arme Bergbauern und hilft so Holz zu sparen.