Die Erde wird seit ihrer Entstehung vor mehr als 4,6 Milliarden Jahren regelmäßig von schweren Naturkatastrophen heimgesucht. Überschwemmungen, Erdbeben, Feuerberge oder Tornados schlagen dabei auch im 21. Jahrhundert meist noch ohne Vorwarnung zu. Sie fordern oft zahlreiche Todesopfer und richten gewaltige Schäden an.
Und die Gefahr, die durch solche Launen der Natur auf Mensch und Umwelt wartet, wird auch in der Zukunft nicht geringer. Weit über sechs Milliarden Menschen leben mittlerweile auf der Erde. Tendenz stark steigend. Viele davon siedeln bereits heute in Gebieten, die ein enormes Gefahrenpotential haben.
Neben altvertrauten „Sicherheitsrisiken“ wie Stürmen oder Vulkanausbrüchen gibt es immer wieder auch neue rätselhafte Naturphänomene, die ganze Landstriche verwüsten und die einheimische Bevölkerung in ihrer Existenz bedrohen.
Schauplatz Zentralafrika im August 1984. Am Lake Monoun, einem der vielen Kraterseen im Oku-Massiv im Nordwesten von Kamerun sterben 37 Menschen unter mysteriösen Umständen einen qualvollen Erstickungstod. Erste Erklärungsversuche sprechen von einem Angriff mit chemischen Waffen oder einer Neutronenbombe als Ursache für dieses mörderische Szenario. Eilig herbeigeholte Wissenschaftler dagegen machen den See selber für die Todesopfer verantwortlich.