Zentralasien
zwischen 1950 und 1980 73% der Gletscher zurück, 15% wuchsen und 12% waren stabil
Himalaya
Die Gletscher des Himalaya schmelzen schneller als alle anderen der Welt. Wissenschaftler des ICSI (International Commision for Snow and Ice) befürchten, dass die Gletscher bis zum Jahr 2035 verschwunden sein könnten, wenn sie sich weiter mit dieser Geschwindigkeit zurückziehen.
Grönland
In Nord- und Westgrönland weichen die Gletscher schnell zurück. Im allgemeinen ist in der Circum-Arktik in den letzten 30 Jahren zu einem Massenverlust gekommen. Unklar ist noch die Situation in Nordgrönland.
Antarktis
Die alpinen Gletscher der trockenen Täler der Antarktis schwanken ohne erkennbaren Trend. Zahlreiche Gletscher entlang der antarktischen Peninsula und auf den subantarktischen Inseln im Westen der Antarktis sind allerdings im Rückzug.
Neuseeland
Die meisten Gletscher haben sich im 20. Jahrhundert zurückgezogen. Der Tasman-Gletscher wurde um 100 Meter dünner. Seit 1983 scheinen sich die Verhältnisse für die westlichen Gletscher allerdings umzukehren, die Eismassen, darunter der Franz Josef-Gletscher, wachsen.
Alpen und Skandinavien
Während sich die gesamte Gletscherfläche in den Alpen seit 1850 um 30-40 Prozent verringerte, stoßen die großen Einzelgletscher weiter vor. Die größten Alpengletscher unter ihnen der Große Aletsch in der Schweiz wachsen. Die Situation in Skandinavien ist ähnlich.
Patagonien
In den letzten 40 Jahren hat das drittgrößte Eisgebiet mehr als 500 Quadratkilomter an Eisfläche verloren. Der dort liegende Pio XI-Gletscher heute eine Mächtigkeit, die größer ist als innerhalb der letzten 6000 Jahre. Der benachbarte Upsala-Gletscher hingegen zieht sich seit den 60er Jahren um 60 Meter pro Jahr zurück.
Stand: 26.03.2002