
„Argument“ Flaggenwehen
Ein ebenfalls beliebter Dauerbrenner der Verschwörungs-Theoretiker ist die US-Flagge: In einigen TV-Sequenzen scheint die Fahne von einem Luftzug oder Wind bewegt zu werden, auf den Fotos bildet sie zumindestens noch verräterische Rippel. Doch auf dem Mond gibt es keine Atmosphäre und folglich auch keinen Wind.
Entgegnung: Betrachtet man die TV-Aufnahmen genauer, stellt man fest, dass sich die Fahne nur dann bewegt, wenn gerade ein Astronaut sich an ihrem Stiel zu schaffen macht. Durch die fehlende Atmosphäre werden die durch das Einrammen des Stiels in die Mondoberfläche ausgelösten Schwingungen nicht wie auf der Erde schnell abgedämpft, sondern halten länger an.
Die vermeintlichen Rippel in den Stillbildern gehen nicht auf eine Wellenbewegung der Fahne zurück, sondern sind die Folge einer Panne beim Aufstellen: Die Astronauten konnten den Stab, der das obere Ende der Flagge nach außen abspreizt, nicht voll ausfahren, so dass das Flaggentuch nicht gespannt wurde, sondern in Falten herabhing. Später war die NASA von dem „natürlichen“ Eindruck dieses Faltenwurfs so begeistert, dass in allen folgenden Apollo-Missionen die Querstange absichtlich verkürzt wurde.
„Argument“ Staub
Die Landung des „Eagle“ hat Staub aufgewirbelt, trotzdem sind die Fußpads des Landemoduls völlig staubfrei.