Fracking ist schuld: Die Methangas -Kontamination des Trinkwassers in einigen Gebieten der USA wird durch die Gasförderung per Fracking verursacht. Das belegen jetzt Isotopen- Analysen des Wassers. Aber die Quelle des Gases sind nicht die Fracking-Risse im Gestein, wie allgemein befürchtet, sondern Lecks an den Gasförder-Bohrungen, wie US-Forscher im Fachmagazin „Proceedings of the National Academy of Sciences“ berichten.
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Verseuchte Brunnen, Leitungswasser, das sich sogar anzünden lässt: Die Bilder und Berichte von mit Methangas kontaminiertem Trinkwasser in den US-Frackinggebieten gingen um die Welt. Die hohen Methanwerte im Trinkwasser schienen darauf hinzudeuten, dass die Förderung von Methangas durch das hydraulische Fracturing Risse auch in dem über der gasführenden Schicht liegenden Gestein verursacht hatte. Über diese Risse, so die Befürchtung, könnte das Methan bis in die Grundwasserleiter aufsteigen und so das Trinkwasser mit Gas verseuchen.
Woher kommt das Methan?
In den USA waren Untersuchungen zur Quelle des Methans im Leitungswasser aber bisher nicht stichhaltig. Während die Fracking-Betreiber die Kontamination auf natürliche Methanquellen im Untergrund schoben, fürchteten Betroffene und Umweltschutzorganisationen eine großflächige Verseuchung der Grundwasserleiter durch die Fracking-Risse. Thomas Darrah von der Duke University in Durham und seine Kollegen haben nun mit einer neuen Methode untersucht, woher das Methan in den Trinkwasserbrunnen der Fracking-Gebiete stammt.