Negative Folgen für die Gesundheit? Wenn Minderjährige regelmäßig koffeinhaltige Energydrinks konsumieren, kann dies körperliche und psychische Folgen haben. Eine aktuelle Metanalyse legt nahe, dass der Konsum dieser Getränke unter anderem mit häufigeren Kopfschmerzen, Hyperaktivität sowie Depressionen und anderen mentalen Problemen einhergeht. Eine tatsächliche Kausalität beweist dies allerdings noch nicht, wie das Forschungsteam im „British Medical Journal“ (BMJ) berichtet.
Energydrinks werden vor allem von Kindern und Jugendlichen gerne als „Wachmacher“ genutzt und sollen die Konzentration fördern. Neben viel Zucker enthalten sie Koffein und teilweise auch weitere aktive Inhaltstoffe wie Guarana oder Taurin. Diese stehen im Verdacht, bei zu hoher Dosierung bei Kindern Kopfschmerzen, Herz-Kreislaufprobleme und weitere Nebenwirkungen auszulösen.
Im Zusammenhang mit Alkohol können Energydrinks zudem zu potenziell suchtfördernden Spätfolgen bei Jugendlichen führen. Auch Forschungen zu einer verzögerten Hirnreifung bei pubertierenden Jugendlichen aufgrund von Koffeinkonsum erregen Besorgnis.
Energydrinks bei Minderjährigen weit verbreitet
Die Risiken von Energydrinks für Kinder hat nun ein Forschungsteam um Claire Khouja von der University of York im Auftrag der britischen Regierung untersucht. Die Forschenden wollten wissen, wie hoch der Konsum von koffeinhaltigen Energy Drinks bei Jugendlichen unter 18 Jahren tatsächlich ist und inwiefern sich der Konsum auf die physische und mentale Gesundheit auswirkt.