Das Silvester-Feuerwerk ist zwar schön, aber nicht gerade gesund: Der Rauch enthält unter anderem hohe Konzentrationen von Blei, Strontium, Antimon und anderen giftigen Metallen. Schuld sind die winzigen Metallpartikel, die den leuchtenden Raketen ihre Farben verleihen. Werden sie mit dem Rauch eingeatmet, können sie vor allem Asthmakranken schaden, berichten Spanische Forscher in der Fachzeitschrift „Journal of Hazardous Materials”.
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Am 31. Dezember ist es wieder soweit: Leuchtendes und krachendes Feuerwerk wird das Ende des alte und den Beginn des neuen Jahres markieren. Ihre leuchtende Farbenpracht erhalten die Raketen durch eine spezielle Schwarzpulver-Brennmischung als Antrieb und Metallsalze zur Färbung. So sorgen Aluminium oder Magnesium für hellweißes Leuchten, Strontiumkarbonat oder Lithiumkarbonat färben das Feuerwerk rot. Ein Großteil dieser Metallpartikel wird erst beim Aufplatzen der Rakete hoch in der Luft freigesetzt, doch ein geringerer Teil entweicht auch schon beim Start und schwebt im oft dichten Rauch umher. Die nur wenige Mikrometer kleinen Partikel sind klein genug, um in die Lunge gelangen zu können.
Um herauszufinden, wie groß die Konzentration dieser Partikel tatsächlich ist und wie groß die Gesundheitsgefahr, analysierten spanische Forscher den Rauch nach dem traditionellen Johannes-Feuerwerk am 23./24. Juni in der Stadt Girona. Dabei schießen – ähnlich wie bei uns an Silvester – die Bewohner Raketen und andere Leuchtkörper in die Luft.