Ein elfköpfiges Forscherteam bricht am kommenden Sonntag mit dem Forschungsschiff „RV Celtic Explorer“ auf, um im deutschen Gebiet der Nordsee seismische Untersuchungen durchzuführen und Proben vom Meeresboden zu nehmen.
Ziel ist es, die Deutsche Nordsee als Wirtschaftsraum systematisch zu erschließen. Die Ergebnisse sollen in ein neues „Geoinformationssystem Nordsee“ einfließen, dessen Daten ab dem Jahr 2013 auf einer Internet-Plattform Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Behörden zur Verfügung stehen.
Die erste Expedition des Projekts „Geopotenzial Deutsche Nordsee“ (GPDN) dauert bis zum 10. Juni. An Bord sind Wissenschaftler und Techniker der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) und des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH).
Grundlegende Geoinformationen identifizieren
„Es geht darum, Wirtschaft und Wissenschaft grundlegende Geoinformationen zugänglich zu machen, um so eine nachhaltige Entwicklung der Nordsee als Wirtschafts- und Naturraum zu ermöglichen“, erklärt Expeditionsleiter Lutz Reinhardt von der BGR.